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Bieberstein, Rada 464 S. Preis: 38,00 € [ Bestellen ] Schön, leidenschaftlich und immer mit der Familie beschäftigt – so kennt man Italiens Frauen aus Brot und Tulpen (1999), Malèna (2000) oder Das Biest im Herzen (2005). Was so traditionell und vorhersehbar klingt, birgt jedoch auch eine andere Lesart: Der Neue Italienische Film bringt mit den 1990er Jahren das nationale Kino wieder auf die internationale Bühne und mit ihm die Frau als Protagonistin. Die Frauenfiguren sind Metaphern für die Auseinandersetzung der italienischen Gesellschaft mit der eigenen Identität. Gleichzeitig stellen sich die Protagonistinnen der schwierigen Vermittlung zwischen ihrem Selbstbild und dem medialen und gesellschaftlichen Fremdbild von Frauen. Sie sind Detektive ihrer Seele und der Vergangenheit, bedienen sich dafür der Massenmedien und konfrontieren das Publikum mit Fragen zu Macht- und Wahrheitsstrategien, die der Neue Italienische Film narrativ und filmästhetisch inszeniert und in Frage stellt.
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