SchürenFilmköpfe

Detailansicht

Bild
Vergrößerung
 

Blanchet/Köhler/Smid/Zutavern (Hg.)
Serielle Formen: Von den frühen Film-Serials zu aktuellen Quality-TV- und Onlineserien

320 S.
viele Abb.
ISBN: 978-3-89472-525-9

Preis: 29,90 €

Noch nicht lieferbar. Erscheint im Herbst 2010.

Zürcher Filmstudien 25

Serien wie Six Feet Under, Lost, The Wire] oder Dexter sind das Ergebnis eines markanten Wandels, der sich in den letzten Jahren in der amerikanischen Fernsehlandschaft vollzogen hat und durchaus mit filmhistorischen Umbrüchen wie der Nouvelle Vague verglichen werden kann. Auch hier führten gesellschaftliche, technologische und wirtschaftliche Veränderungen zu einer aussergewöhnlich innovativen Schaffensperiode, in der eine neue Generation von Filmemachern die Normen der Unterhaltungsindustrie herausforderte und nachhaltig veränderte.
Der vorliegende Sammelband nimmt den bislang wenig erforschten Trend zum Anlass, um sich Phänomenen des Seriellen aus film-, medien- und kulturwissenschaftlicher Perspektive zu nähern. Neben den sogenannten Qualitätsserien aus den USA werden Fallbeispiele aus anderen Ländern und Kulturkreisen wie Lateinamerika beleuchtet. Historisch reicht das Spektrum von den Anfängen des Films bis hin zu den Remakes und Sequels des zeitgenössischen Blockbusterkinos. Mit einem Beitrag über Online-Serien ist neben Film und Fernsehen auch das Internet vertreten.

Beiträge
Rainer Winter: Television Studies und die Herausforderung durch die neuen Fernsehserien (Arbeitstitel)
Lorenz Engell: Erinnern/Vergessen: Serien als operatives Gedächtnis des Fernsehens
Jörg Schweinitz: Serialität und die Zirkulation von Stereotypen (Arbeitstitel)
Jason Mittell: Die Serie zwischen Flimmerkasten und DVD-Box: Vom Kulturwert des amerikanischen Fernsehens im Langformat (Arbeitstitel)
Glen Creeber: Internet Drama: Die serielle Begegnung der dritten Art (Arbeitstitel)
Greg M. Smith: How much serial is in your serial? (Arbeitstitel)
Wolfgang Hagen: Dexter on TV: Das Parasoziale und die Archetypen der Serien-Narration
Jens Eder: Todesbilder in neueren Fernsehserien: CSI und Six Feet Under
Britta Hartmann: Family, Love, Morality: Wertediskurse und Lebensmodelle in Thirtysomething
Jörg Türschmann: Historias para no dormir: Eine frühe spanische Fernsehserie
Margrethe Bruun Vaage: Our Man Omar: Warum die Figur Omar Little aus The Wire so beliebt ist
Christian Junklewitz/Tanja Weber: Die Cineserie – Geschichte und Erfolg von Filmserien im postklassischen Kino
Nicola Dusi: Das Remake als Praxis: Probleme der Transmedialität
Julia Zutavern: „Der Sport ist der natürliche Feind der Serie“: Ein Interview mit Michel Bodmer, dem Leiter der Redaktion Film und Serien beim Schweizer Fernsehen
Ursula Ganz-Blättler: „Sometimes against all odds, against all logic, we touch“: Rückblenden und Handlungsbögen als Mittel der Zuschauerbindung in Grey's Anatomy und Lost (Arbeitstitel)
Tereza Smid: „Keine Angst, Sie verpassen nichts!“ Zur Kameraarbeit in den beiden Krankenhausserien ER und Grey’s Anatomy
Seraina Rohrer: Serielle (Helden-)Figuren der mexikanischen Populärkultur: La India María – das Spiel mit einem Stereotyp
Dana Frei: Verhandlungen um Queerness: Serien als kulturelle Foren

Weitere Informationen