Liberty - Shtunk! Die Freiheit wird abgeschafft Charlie Chaplin und die Nationalsozialisten
Norbert Aping
424 Seiten, 250 Abb., 170 x 240 mm, Mit einem Vorwort von Kevin Brownlow
April 2011
38,– €
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ISBN 978-3-89472-721-5
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Liberty - Shtunk! Die Freiheit wird abgeschafft Charlie Chaplin und die Nationalsozialisten

Chaplin und die Nationalsozialisten – jeder denkt dabei sofort an den Film "Der große Diktator" von 1940, die wohl gelungenste Karikatur Hitlers und Mussolinis. Kaum ein Film hat lange vor der Uraufführung, ja sogar lange vor Drehbeginn für derart weltweites Aufsehen und für diplomatische Interventionen gesorgt wie "The Great Dictator". Chaplin war einer der meistgehassten Künstler im Dritten Reich. Deutsche Diplomaten waren auf vielen Kanälen und nicht nur in den USA aktiv, um Stimmung gegen den Film zu machen.
Als der Film am 15. 10. 1940 seine Premiere erlebte, hatte Chaplin zwei Jahre Arbeit und zwei Millionen Dollar in den Film gesteckt. Es sollte sein erfolgreichster Film werden.
Dieser Film hat eine lange Vorgeschichte, die bisher kaum aufgearbeitet ist. Der Autor verfolgt nicht nur die langjährige Entstehungsgeschichte des Films, sondern zeigt auch akribisch die nationalsozialistischen Methoden von Hetze, Verleumdung und Propaganda gegen einen missliebigen Künstler.

Aus dem Inhalt: Chaplin gerät ins Visier der Nationalsozialisten – Chaplin ein Jude? * Wozu Fakten, wenn sie nicht ins Weltbild passen? * Störaktionen der Nazionalsozialisten gegen Lichter der Großstadt * Chaplin und das Jahr 1933 * Die nationalsozialistische Umwälzung der Kultur *Goldrausch „Ein schnodderiger Clown des international verwaschenenen Films stiehlt geisteiges Eigentum“! * Im Vorfeld von "The Great Diktator"

TESTIMONIALS

«Apings monumentale Untersuchung stützt sich auf die Durchsicht aller deutschen Branchenblätter, auf eine ganze Reihe von Publikumszeitschriften, Tageszeitungen, Magazine, NS-Publikationen, sogar Zeitungen der Exilpresse. Der Verfasser kooperierte mit dem Chaplin-Archiv, der Association Chaplin und mehreren anderen Chaplin-Archiven, konnte so auf Dokumente zurückgreifen, die noch kaum ausgewertet worden sind. (...) Es geht Aping nicht um Filmanalyse, sondern um eine Rezeptionsgeschichte, die aus den rezeptiven Antworten gleichwohl Aufschlüsse ermöglichen, die tief in das geistige Klima einer Zeit, respektive eines politischen Systems, hineinweisen.» ~Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte

 «Chaplins legendäre Liberty Shtunk!-Rede hat nicht nur Filmgeschichte geschrieben, sondern auch Norbert Aping den Titel geliefert für sein Buch über Chaplin und die Nazis und das Ende der Freiheit, das mit seinen 424 reich bebilderten Seiten zu den wichtigsten Neuheiten des Herbstes gehört. Selten wurde einem Film in einem solchen Maß die Achtung zuteil, die ihm gebührt.» mittelhessen.de

«Norbert Apings bahnbrechende Studie nimmt einen Künstler und seine Feinde so intensiv in den Blick, dass die Größe des Angefeindeten und die Erbärmlichkeit seiner Widersacher klar bewiesen werden.» ver.di Publik

«[Liberty Shtunk!] funktioniert auf mindestens zwei Ebenen. Zum einen zeigt Aping, wie in der von den Nazis gesteuerten Presse Tatsachen verdreht oder einfach nur erfunden wurden, um Stimmung gegen unliebsame Zeitgenossen zu machen. Außerdem macht das Buch ganz nebenbei Appetit darauf, sich einmal wieder einen Chaplin-Klassiker anzusehen um festzustellen, wie zeitlos diese ebenso komischen wie menschlichen und gesellschaftskritischen Werke doch sind.» highlightzone.de

«Was soll man sagen? Entstanden ist ein internationales Standardwerk zum Thema, eine brilliante Arbeit, die den Ansprüchen des Fans und des Wissenschaftlers gleichermaßen Genüge tut.» Trendjournal

«Mit diesem Buch (...) schließt der Autor eine Lücke in der Chaplin-Forschung.» epd Film

«minutiös recherchiert, (...) ein Werk der Fülle und Hingabe, das allein schon wegen seines gewaltigen Zitate- und Literaturapparates beeindruckt. Geadelt wird es außerdem durch ein Vorwort von Kevin Brownlow, dem großen britischen Stummfilm- und Slapstick-Experten. (...) eine bewegende Studie, weil sie nicht nur Wesen und Nachruhm eines Genies nachzeichnet, sondern überdies auch die Verleumdung, Beschneidung und letztlich Ausschaltung jedweder künstlerischen Freiheit aufzeigt. So kommt diesem Buch ein doppelter Wert zu: Es ist das ab sofort gültige Standardwerk zur Rezeption Charlie Chaplins in Deutschland und ein Manifest für die Freiheit der (Film-)Kunst.» Die Rheinpfalz

«Umschlaggestaltung, Fotovielfalt und Ausstattung dieser Fleißarbeit werden dem Filmklassiker gerecht – ein Glücksfall!» Cinesoundz

Leseproben & Dokumente

  Norbert Aping im WDR Zeitzeichen über Charlie Chaplin Autor: Uwe Schulz © WDR 2012
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