Blattkritik
Kira Oster

input – Schriftenreihe zur Journalismus und PR-Forschung [3]

132 Seiten, zahlr. farb. Abb.
August 2019
Buch 16,90 € / E-Book 12,99 €
ISBN 978-3-7410-0332-5
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Blattkritik

Von der lästigen Pflichtaufgabe zur täglichen Qualitätskontrolle

Maßgebliches Forschungsinteresse ist es, herauszufinden, wie das Instrument Blattkritik für eine regionale Tageszeitung (weiter-)entwickelt werden kann, um die Qualität des Produkts damit nachhaltig sichern und verbessern zu können. Fest steht: Die Blattkritik soll die Qualität eines journalistischen Produkts nach dessen Erscheinen prüfen. Aber lässt sich Qualität allgemeingültig und verbindlich definieren? Diskussionen über die Qualität der Medien werden regelmäßig entfacht und sie scheinen so alt wie die periodische Presse selbst zu sein. Um fundiert über die Blattkritik und ihren Sinn und Nutzen diskutieren zu können, wird in Kapitel 2 ein Überblick über den theoretischen Forschungsstand des Qualitätsbegriffs gegeben. Außerdem werden gängige Qualitätskriterien vorgestellt, um daraus Kriterien für eine erfolgreiche Blattkritik ableiten zu können.
Die Hypothese auf der diese Arbeit basiert lautet, dass die Blattkritik bisher das Image einer lästigen Pflichtaufgabe hat. Sie verschwendet die in der Redaktion ohnehin knappe Zeit, ist oft geschmäcklerisch und ohne nachhaltigen Nutzen. Diese und weitere Hypothesen (vgl. Kap. 4) sollen mit einer Befragung von Redakteurinnen und Redakteuren 1 regionaler Tageszeitungen ab Kapitel 5 überprüft werden. Eine anonyme Online-Umfrage soll eine Einschätzung darüber zulassen, wie die Einstellung gegenüber der Blattkritik im Allgemeinen ist. Darüber hinaus soll die quantitative Untersuchung Aufschluss darüber geben, ob das Instrument wirklich in jeder Redaktion Alltag ist und ob dafür klare Vorgaben definiert sind. Auch die Zufriedenheit der RedakteurInnen mit dem Instrument soll geprüft werden.

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