CINEMA. Das Schweizer Filmjahrbuch

Cinema [50]

208 Seiten, Paperback
1., Aufl., Januar 2005
19,– €
vergriffen
ISBN 978-3-89472-601-0

CINEMA. Das Schweizer Filmjahrbuch

ESSAY

CINEMA greift Aspekte des schweizerischen und internationalen Kinos auf, wobei die Bandbreite der Themen durch die Offenheit gegenüber historischen, soziologischen, politischen und allgemein kulturellen Bezügen geprägt wird.


Das Schweizer Filmjahrbuch Cinema feiert seinen fünfzigsten Geburtstag. Autoren und Autorinnen, die dem Buch schon lange verbunden sind, ergriffen die Carte blanche, die das Thema Essay ihnen offerierte.
Nicht nur der Essayfilm steht im Zentrum der vielfältigen Betrachtungen, sondern auch der Essay als Textgattung, denn Cinema hat sich im letzten halben Jahrhundert immer als Forum für den Dialog zwischen Filmschaffenden, Künstlern, Kritikern und Wissenschaftern begriffen und als Ort, an dem nach neuen Formen von Schreiben über Film gesucht wird. Während sich einige Texte der Jubiläumsausgabe – aus teils ungewohnter Perspektive – mit dem essayistischen Aspekt in Filmen von Jean Renoir, Marguerite Duras und Atom Egoyan beschäftigen, haben andere Beiträge die Form des Essays gewählt und umkreisen so vielfältige Sujets wie die paradoxale filmische Erzählzeit, den Bilderkampf im Golfkrieg, das Leben der Multimedia-Künstlerin Isa Hesse-Rabinowitch und – in assoziativer Verdichtung – die Autobiographie einer Kinogängerin. Die experimentelle, offene Form des Essays inspirierte mehrere Autoren, Bilder und Texte gemeinsam sprechen zu lassen. Nicht zuletzt melden sich mit Peter Liechti und Thomas Imbach auch zwei herausragende Schweizer Vertreter des Essayfilms zu Wort.

Cinema will seinen runden Geburtstag nicht alleine feiern. In der Jubiläums-Rubrik gratuliert das Filmjahrbuch auch den Solothurner Filmtagen zum vierzigsten und dem Programmkino Xenix zum fünfundzwanzigsten Geburtstag. Der Filmbrief wurde diesmal gleich doppelt in der Schweiz abgeschickt. Und wie immer bietet abschliessend der kritische Index einen Überblick über das Schweizer Filmschaffen des vergangen Jahres.

Beiträge von Felix Aeppli, Natalie Böhler, Harun Farocki, Flavia Giorgetta, Marcy Goldberg, Veronika Grob, Thomas Imbach, Eva Kläui, Ivo Kummer, Peter Liechti, Jean Perret, Walter Ruggle, Isolde Schaad, Thomas Schärer, Micha Schiwow, Catherine Silberschmidt, Mirjam Staub, Patrick Straumann, Thomas Tode, Kristina Trolle.


Mit einem kritischen Index der Schweizer Filmproduktion .2003/2004

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