Junge Generation
Berthold Huber, Detlef Wetzel
220 Seiten, 135 x 208 mm
August 2010
19,90 €
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ISBN 978-3-89472-226-5
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Junge Generation

Studien und Befunde zur Lebenslage und den Perspektiven der bis 35-Jährigen

„Junge Generation“ hat sich in den letzten Jahren als Begriff etabliert. Bei allen Unterschieden in der allgemeinen Begriffsnutzung, ist der gemeinsame Nenner eine Betrachtung von Lebensverlaufsentwicklungen, die über den Blickwinkel der Jugendforschung mit ihrer Begrenzung auf unter 25-Jährige hinaus geht. Mit 25 Jahren sind für die meisten Menschen wichtige berufliche und private Übergangs-, Umbruchs- und Etablierungsphasen nicht abgeschlossen. Die Beiträge dieses Buches befassen sich daher alle mit der Lebensphase U35. Gemeinsam ist den Beiträgen auch, dass die Arbeitswelt im Mittelpunkt der Analysen steht.
Entstanden ist das Buch im Arbeitsschwerpunkt „Junge Generation“ der IG Metall, den Berthold Huber und Detlef Wetzel im Vorwort skizzieren. Martin Allespach und Martin Bartmann legen in ihrem einleitenden Beitrag den Schwerpunkt auf fünf Themenkomplexe: Bildung, Arbeitsmarkt, Karriere- und Entwicklungsperspektiven, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und als Querschnittsthema die Auswirkungen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise.
Dennis Eversberg (Universität Jena) hat in seiner Literaturstudie auch Forschungsarbeiten der Biographie- und Sozialisationsforschung, der Arbeitssoziologie und der Geschlechterforschung nach Erkenntnissen zu jungen Beschäftigten durchforstet. Michael Vester und Christel Teiwes-Kügler (Universität Hannover) haben Lebensstil, Habitus, Berufs-ethos und die Einstellungen zur betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung von Studierenden der Ingenieurwissenschaften, Auszubildenden in IT-Berufen, jungen Facharbeitern und jungen kaufmännischen Angestellten untersucht. Sören Niemann-Findeisen (IG Metall Vorstand – FB Mitglieder und Kampagnen) beleuchtet und interpretiert in seinem Beitrag die Ergebnisse einer Studie zur Lage und den Zukunftserwartungen der jungen Generation, die im März 2009 durchgeführt wurde. Seddik Bibouche, Lucie Billmann, Josef Held, Martina Kempf und Tobias Kröll (Universität Tübingen) stellen Ergebnisse des Forschungsprojektes „ Lebensführung und solidarisches Handeln in der Krise – U35“ vor. Durch zwei Erhebungsphasen – vor und nach Ausbruch der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise – können die Einflüsse der Krise auf Einstellungen zu solidarischen Handlungsstrategien im Dienstleistungsbereich aufgezeigt werden.

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