Ansichtssache – zum aktuellen deutschen Film
Harald Mühlbeyer, Bernd Zywietz
336 Seiten, 135 x 208 mm, Broschiert. zahlreiche Abbildungen
Februar 2013
19,90 €
ISBN 978-3-89472-821-2
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Ansichtssache – zum aktuellen deutschen Film

Es gilt als ein schlechtes Jahr für den deutschen Film, wenn kein neues Werk von Til Schweiger oder Bully Herbig startet, denn dann sinkt die Quote am Gesamtmarkt rapide. Das deutsche Filmschaffen jenseits solcher zugkräftiger Namen aber bleibt meist außen vor und ist an handfesten Zahlen nicht festzumachen. Der Großteil der deutschen Filme findet selten den Weg in die deutsche Öffentlichkeit oder auf viele Leinwände. Ist der junge Deutsche Film bei allem Kritikerlob nur für Programmkinos und das Fernsehnachtprogramm gemacht? Immerhin in Fachkreisen finden Diskussionen zu diesen Fragen und Lamenti über Produktions- und Rezeptionsbedingungen, über Qualität und Förderbedingungen, Besucherzahlen und Zuschauerquoten statt.
Ansichtssache – zum aktuellen deutschen Film will Thesen und Positionen dieser Debatte festhalten – durchaus auch subjektiv, immer aber fundiert, detailgenau und wohlbegründet; ohne Anspruch auf Vollständigkeit, stets aber mit Blick auf das große Ganze.
Das facettenreiche und vielschichtige Filmschaffen Deutschlands in seinen aktuellen Tendenzen betrachtet und begleitet das Buch mit Fokus auf Newcomerschauspieler und ihre Filme, Independent- und Nachwuchsregisseure, auf Themen, Ästhetiken, Festival- und Produktionsumgebungen, mit besonderem Blick auf die Produktionen der letzten beiden Jahre. Denn zwischen allen „Keinohrhasen“ und „Berliner Schülern“ findet man eine reiche, bunte und vielschichtige Kinolandschaft, sucht aber systematische Publikationen, wache Beobachtungen und Entdeckungslust zu und in diesem spannenden Bereich bislang vergebens. Ob es sich nun um Personen vor und hinter der Kamera, einzelne Filme, Trends, verlorene Traditionen oder neue Chancen der Produktion und Distribution im digitalen Zeitalter handelt: Eine Reihe renommierter Autoren, Filmkritiker, -wissenschaftler und -journalisten, aber auch Protagonisten selbst melden sich zu Wort, kommentieren, analysieren und werfen einen facettenreichen Blick auf den Deutschen Film aktuell.
Beiträge v0n Brigitte Bertele, Sebastian Brose, Alexander Gajic, Sascha Koebner, Harald Mühlbeyer, Julia Quedzuweit, Thomas Rothschild, Hajo Schäfer, Bernd Schon, Georg Seeßlen , Rüdiger Suchsland und Bernd Zywietz.

 

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TESTIMONIALS

«Zu viele Dramen, zu wenig gute Komödien, inflationär eingesetzte Stars und Fernsehfilme fürs Kino. Doch es gibt auch viele positive Zeichen.»
Der Filmpublizist Harald Mühlbeyer im Gespräch mit Jochen Kürten (Deutsche Welle Kultur)

«Vielschichtige Aufsatzsammlung (...) präsentiert viele verschiedene Positionen und Perspektiven. (...) Auswege aus der institutionalisierten Krise des deutschen Films weisen all diese Texte nicht, aber sie zeigen trotzig Haltung.» ~Darmstädter Echo

«durchaus auch subjektiv, immer aber fundiert, detailgenau und wohlbegründet; ohne Anspruch auf Vollständigkeit, stets aber mit Blick auf das große Ganze.» ~liesmalwieder.de

 

 

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