Tilmann P. Fichter

Tilmann P. Fichter

1937 geboren in Berlin. Besuch der Oberschule (Stuttgart) bis zur Mittleren Reife und im Winter 1953/54 der Seemannsschule (Hamburg). Danach Schiffsjunge; Mittel- bzw. Südamerikafahrt auf einem Trampschiff. Von 1953 bis 1958 Mitglied im „Bund Deutscher Pfadfinder" (BDP). Mehrere Großfahrten nach Italien, Franken, Korsika sowie Schweden. Lehre bei einer Stuttgarter Versicherungsfirma, 1959-1961 Tätigkeit bei einer Londoner Rückversicherung. 1964 Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg am Berlin-Kolleg: danach Studium der Soziologie und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin u. a., bei Otto Stammer, Ernst Fraenkel, Ludwig von Friedeburg, Theo Pirker, Johannes Agnoli sowie Heinrich von der Gablentz und Arnulf Baring. 1963-1970 Mitglied im Berliner SDS: von Februar 1965 bis 1966 Erster Landesvorsitzender. 1973 Dipl.-Pol., 1986 Promotion zum Dr. rer. pol. (bei Theo Pirker), 1971 bis 1981 Forschungstätigkeit am „Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschung" der Freien Universität.

Seit Oktober 1982 Mitglied der SPD; 1987 bis 2001 Referent für Schulung und Wissenschaft beim Parteivorstand der SPD in Bonn bzw. Berlin. In den 70er Jahren Referent an der DGB-Jugendschule Oberursel in der Ära von Hinrich Oetjen. Mitglied im P.E.N.-Zentrum Deutschlands seit 1996. Derzeit freier Autor, Zahl­ reiche Veröffentlichungen zu den Themen Industriekultur, Deutschlandpolitik der SPD und SDS. Von 1989 bis 2002 Beteiligung - zeitweise als Stellvertreter – der Vorsitzender des Förderkreises e.V. - an der Durchsetzung der Errichtung des Denkmals für die ermordeten Juden im Zentrum von Berlin.

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