Conrad Veidt als Cesare in DAS CABINET DES DR. CALIGARI
Dämon der Leinwand: Conrad Veidt und der deutsche Film 1894–1945
Sabine Schwientek
288 Seiten, über 30 Abb.
Februar 2019
28,– €
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ISBN 978-3-7410-0330-1
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Dämon der Leinwand: Conrad Veidt und der deutsche Film 1894–1945

Conrad Veidt (1893–1943) war ein prägender Schauspieler der expressionistischen Phase des deutschen Films in den 1920er-Jahren, aber auch in den Jahren danach drehte er in Deutschland, England und in den USA viele Filme, denen er durch seine charakteristische, dämonische Ausstrahlung einen besonderen Charakter verlieh.
Er spielte unter Max Reinhardt Theater und wurde nach anfänglicher Ablehnung des Filmgeschäfts rasch das Gesicht des deutschen Films: Conrad Veidt scheute sich nicht, in unbequemen Filmen wie ANDERS ALS DIE ANDEREN mitzuspielen, dem ersten Film, in dem Homosexualität zu Thema gemacht wurde.
1933 verließ Veidt Deutschland und engagierte sich von London aus als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus. In Erinnerung bleibt sein Auftritt in seinem vorletzten Film, CASABLANCA. Dort spielt er den deutschen Major Strasser.
Die Autorin lässt auf lebendige Weise das Leben des Schauspielers vor dem Hintergrund der Entwicklung des neuen Mediums Film und des politischen Geschehens während der Weimarer Republik lebendig werden.


Bekannte Filme von Conrad Veidt
Insgesamt hat Conrad Veidt in mehr als 100 Filmen mitgewirkt, zu den bekanntesten gehören neben DAS CABINET DES DR. CALIGARI (1919) und CASABLANCA (1941) ANDERS ALS DIE ANDEREN (1919), DAS INDISCHE GRABMAL (1921), ORLAC’S HÄNDE (1924), DER STUDENT VON PRAG (1926), DER MANN DER LACHT (1928) und DER DIEB VON BAGDAD (1940).

 

TESTIMONIALS

«Autorin Sabine Schwientek schafft mit ihrer Biografie über den legendären expressionistischen Schauspieler Conrad Veidt etwas, das beachtlich ist. Sie vollbringt das Kunststück, knapp fünfzig Jahre deutsche Filmgeschichte zu beleuchten und zu umschreiben, ohne dabei die sozialen und weltpolitischen Dinge aus dem Auge zu verlieren.»

«Bei der Lektüre fühlt man sich zeitweise sogar an Siegfried Kracauers Epos Von Caligari zu Hitler erinnert.» ~Martin Seng, deadline, 75

«Schwienteks Biografie handelt von zwei Personen: den Conrad Veith im Film und dem als Privatperson. Die Verknüpfung von deutscher Filmgeschichte, geistesgeschichtlichem Hintergrund und der Person Veiths machen das Buch zu einem gelungenen. Die Autorin stellt das antifaschistische Engagement Veiths und seine Gegnerschaft zum NS-Regime heraus, was auch den Menschen Veith ausmachte.» ~Michael Lausberg

«Dank vieler Quellen entsteht anschaulich und lebendig eben nicht nur ein Porträt des Schauspielers, sondern auch das Kulturpanorama seiner Zeit – von den Zwanzigern, als bis zu zwei Millionen Zuschauer pro Tag in den bis zu 5000 Kinos saßen, hinein in die Dreißiger, als die Ufa gleichgeschaltet wurde und rund 3000 Filmleute flohen.» ~Stefan Benz, Darmstädter Echo

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