Contagion (USA 2011 von Steven Soderbergh)
Alles schon mal dagewesen
Denis Newiak
120 Seiten, Broschiert
1. Auflage, Juli 2020
Buch 15,– € / E-Book 9,99 €
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ISBN 978-3-7410-0117-8
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Alles schon mal dagewesen

Was wir aus Pandemie-Filmen für die Corona-Krise lernen können

Binnen weniger Wochen hat sich unser aller vermeintlich so sicheres Leben geändert: Lockdown, Homeoffice, Kontaktbeschränkungen, tägliche Bulletins von Virologen, Protestbewegungen und Verschwörungsfantasien.
Hätten wir darauf vorbereitet sein können? Aber ja – alles schon mal dagewesen: Im Kino!
Science-Fiction-Filme und -Serien setzen sich seit je her auf spekulative Weise mit der Zukunft und ihrem möglichen Verlauf, den sozialen Veränderungen und Konfliktfeldern auseinander, und haben viele Fragen, die mit der Viruserkrankung Covid-19 aufgeworfen wurden, bereits vorausgedacht, durchgearbeitet und versuchsweise beantwortet.
Der Blick auf einschlägige Filme wie Contagion (USA/AE 2011), Children of Men (USA/UK 2006) und Blindness (Die Stadt der Blinden, BR/CA/JP 2008) kann Handlungsoptionen aufzeigen und auf spielerischem Wege auf Konfliktlinien, die im Vorfeld, im Verlauf und im Nachgang von Pandemien gesellschaftlich relevant werden können, verweisen, sodass die aufmerksame und kritische Betrachtung Hilfestellung beim Umgang mit der Pandemie leisten kann.

Denis Newiak entziffert die von diesen Filmen aufgeworfenen Diskurse und Konfliktfelder und setzt sie in Bezug zu unseren aktuellen Erfahrungen.

Denis Newiak spricht bei Hauptstadt TV über sein Buch

TESTIMONIALS

„ziemlich originelle[r] und trotz des ernsten Hintergrunds vergnügliche[r] Filmleseband.“
Märkische Allgemeine Zeitung, 26.8.2020, Rüdiger Braun

„anschaulich [...] Schlüssig [...] präzise[...] Eindrücklich [...] anregend geschrieben“
film-netz.com, 18.8.2020, Walter Gasperi

Inhalt

Inhalt

Zusammenfassung:

Während die Corona-Pandemie politisch Verantwortliche und die Bevölkerung weitestgehend unvorbereitet getroffen hat, spielen solche Szenarien in der Science-Fiction seit Längerem eine Hauptrolle. Indem sich das Genre in Film und Fernsehen auf spekulative Weise mit der Zukunft und ihrem möglichen Verlauf, den sozialen Veränderungen und Konfliktfeldern auseinandersetzt, hat es viele Fragen, die mit der Viruserkrankung Covid-19 aufgeworfen wurden, bereits vorausgedacht, durchgearbeitet und zum Teil versuchsweise beantwortet. Trotz und gerade wegen ihres fiktionalen, dramatisierenden und ästhetisierten Charakters können solche filmischen Zukunftsszenarien nicht nur als „Seismograf“ für mittel- und langfristige Trends und Eskalationen verstanden werden, sondern auch Verhaltensspielräume aufzeigen, die sich in der Realität gerade in komplexen Handlungsfeldern als zweckdienliches Ideenreservoir herausstellen können. Vor allem angesichts der raschen Ausbreitung und den absehbaren schwerwiegenden Konsequenzen von Pandemien im 21. Jahrhundert kann der Blick auf explizite einschlägige Filme wie Contagion (USA/AE 2011), Children of Men (USA/UK 2006) und Blindness („Die Stadt der Blinden“, BR/CA/JP 2008) damit Handlungsoptionen aufzeigen, die dann im Rahmen des politischen Entscheidungsprozesses gegeneinander abgewogen werden können. Dabei verweisen solche Filme auf spielerischem Wege auf Konfliktlinien, die im Vorfeld, im Verlauf und im Nachgang von Pandemien gesellschaftlich relevant werden, sodass die aufmerksame und kritische Lektüre solcher populärer Phänomene Hilfestellung bei der Entwicklung von Handhabungskonzepten leisten kann.

Denis Newiak entziffert die von diesen Filmen aufgeworfenen Diskurse und Konfliktfelder. Zugleich versucht er die dabei entworfenen Verhaltensoptionen als Katalog für Interventions- instrumentarien herauszudestillieren, ohne deren tatsächliche Wirksamkeit oder Angemessenheit pauschal zu unterstellen.

Weitere Informationen

Leseproben & Dokumente

  Interview mit Denis Newiak bei Radio Fritz am 5.8. 2020
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