La Dolce Vita
Angela Fabris (Hg.), Jörg Helbig (Hg.)

Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik [19]

224 Seiten, zahlreiche Abbildungen
ersch. 1. Auflage, September 2021
25,– €
ISBN 978-3-7410-0375-2
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La Dolce Vita

Intermediale Annäherungen an Italien

La Dolce Vita. Das geflügelte Wort ruft nicht nur Assoziationen an Federico Fellinis epochalen Meilenstein der Filmgeschichte wach, sondern hat sich längst zum Sinnbild einer italienisch-konnotierten Lebensart entwickelt, die von unbändiger Leichtigkeit, Genuss und Lust durchdrungen ist. Die Sehnsucht nach dem vermeintlich süßen Leben dient dem vorliegenden Band als Ausgangspunkt einer interdisziplinären Annäherung an mediale Repräsentationen des Bel paese.
Die hier versammelten medien-, literatur-, sprach- und kulturwissenschaftlichen Beiträge widmen sich facettenreichen Darstellungen Italiens in Selbst- und Fremdbildern und spannen dabei einen Bogen von den Schönen Künsten bis hin zu Alltagsmedien, von der Antike bis in die Gegenwart. Im Spannungsfeld von nationaler Ikonografie und tradierten Stereotypen rücken Klassiker der Weltliteratur und Meisterwerke der Malerei, populäre Filme und Filmgenres, Beispiele aus Werbung und Musik sowie Sprachliches und Intermediales in den Fokus.

Inhalt

Inhalt

Angela Fabris, Jörg Helbig: Einleitung

Jörg Helbig (Universität Klagenfurt)

«That's amore!» : Italienische Romanzen im britischen und amerikanischen Spielfilm

Dennis Gräf (Universität Passau): Blond muß man sein auf Capri (1961)

Konstruktionen von ‹Italien› im deutschsprachigen Film der 1950/60er Jahre

Ulrike Krieg-Holz (Universität Klagenfurt)

«La donna è mobile» – Italienbilder in der Werbung.

Produktspezifische Inszenierungen aus Eigen- und Fremdperspektive

Luca Melchior (Universität Klagenfurt)

Mülle grazie! (Xeno-)Italienisch im öffentlichen Raum Österreichs

Cornelia Klettke (Universität Potsdam)

Das Bad der Diana und der Paparazzo –

Intermediale Ästhetik und Mythos in Villa Metaphora von Andrea De Carlo

Barbara Neymeyr (Universität Klagenfurt)

Gefährliche Ekstasen. Italien-Phantasien und Risiken der ‹Dolce Vita› in

E.T.A. Hoffmanns Erzählungen Die Fermate und Die Abentheuer der Sylvester-Nacht

Arno Rußegger (Universität Klagenfurt)

‹all’italiana› – zu einem Image-Kürzel der Filmkomödie aus Italien

Ricciarda Ricorda (Università Ca' Foscari Venezia)

Das Mailand von Bianciardi und Parise.

Mediale Konstruktionen des italienischen Wirtschaftswunders

Angela Fabris (Universität Klagenfurt)

Zwischen neuen Stereotypen und Genre-Mix: das Neapel der Brüder Manetti

Sabrina Gärtner (Universität Klagenfurt)

Italienische(r) Serienkult(ur). Fernsehwissenschaftliche Ermittlungen mit Commissario Brunetti und Rocco Schiavone

Markus Stiglegger (Universität Mainz)

Das Fremde im Eigenen – das Eigene im Fremden.Vom italienischen Giallo-Thriller zum Global Giallo

Giacomo Manzoli (Università degli Studi di Bologna)

Call Me by My Brand: Zur internationale Konstruktion von Autorenfiguren bei Luca Guadagnino und Paolo Sorrentino

Marta Degani (Universität Klagenfurt)

«Visti dagli altri»: Italienische Politik aus Sicht der ausländischen Presse

Leonardo Marcato (Università Ca' Foscari Venezia)

(Bel)Paese Interattivo: Von Tomb Raider bis zum Virtual Multimodal Museum

Franco Finco (Pädagogische Hochschule Kärnten)

Die italienische Sprache in den ‹Telefoni bianchi›-Filmen der 1930er Jahre: Zwischen Lei und Voi

Stephanie Grossmann (Universität Passau)

Sandro Botticellis «La nascita di Venere» (1485/86) transmedial.

Die Serialisierung einer italienische Ikone als Mythos von Antike, Renaissance und Weiblichkeit

Stefani Brusberg-Kiermeier (Universität Hildesheim)

«Since you are dear bought, I will love you dear»: William Shakespeares Italien als Land der großen Liebe und des großen Geldes

Katharina Evelin Perschak (Universität Klagenfurt)

Auf der «Strada del Sole» nach «Bologna» – Italienbilder in der zeitgenössischen österreichischen Popmusik

Sandra Kremon (Universität Klagenfurt/Università Ca' Foscari Venezia)

Die Stadt Venedig als Abbild einer futuristischen Innovation:

Tullio Cralis «Madrigale veneziano»

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