Der Dritte Mann (1949)
Wien – Eine Stadt als Filmkulisse
Michael Pekler, Andreas Ungerböck

On location: Reiseführer zu den Orten des Kinos [5]

128 Seiten, 148, größtenteils farbige Abb., 2 Faltpläne mit Locations
Juni 2019
14,90 €
sofort lieferbar
ISBN 978-3-7410-0320-2
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Wien – Eine Stadt als Filmkulisse

On location: Reiseführer zu den Orten des Kinos 5

BEFORE SUNRISE (Richard Linklater, 1994) – DER DRITTE MANN (Carol Reed, 1948) – MISSION: IMPOSSIBLE – ROGUE NATION (Christopher McQuarrie, 2015): Das sind nur einige der mehr als zweitausend Filmen, die zur Gänze oder teilweise in Wien gedreht wurden. Ob nun Wien als Wien zu sehen war oder für andere Städte einstand (wie für Bratislava im Bond-Abenteuer DER HAUCH DES TODES) – eine Vielzahl an großen Regisseuren und illustren Stars war und ist bis heute in der ehemaligen Kaiserstadt zu Gast. «Kaiserstadt» ist ein gutes Stichwort, denn das imperiale Wien und die angeblich Goldenen Zeiten der Habsburg-Monarchie waren immer ein ergiebiges Filmthema, ebenso wie die unendlich reichhaltige kulturelle Tradition Wiens (Musik, Literatur, Theater, Malerei), aber auch die Wissenschaft (Sigmund Freud und die Psychoanalyse) und die Politik, schon allein wegen der geopolitischen Lage der Stadt nahe am Eisernen Vorhang. Aber auch als Action-Kulisse eignet sich die österreichische Hauptstadt vortrefflich, wie zuletzt Tom Cruise mit MISSION: IMPOSSIBLE – ROGUE NATION bewies – die Dreharbeiten hielten wochenlang die Stadt in Atem. Schon 40 Jahre zuvor turnten Alain Delon und Burt Lancaster über die damalige U-Bahn-Baustelle am Karlsplatz (SCORPIO, DER KILLER). Und als der internationale Wien-Film schlechthin gilt bis heute Carol Reeds Spionage-Klassiker DER DRITTE MANN, obwohl sehr viel davon im Studio in England gedreht wurde. Die Jagd durch das Wiener Kanalsystem ist dennoch legendär.
Das Buch Wien: Eine Stadt als Filmkulisse unternimmt eine unterhaltsame Spurensuche durch die besten und gefeiertsten Filme mit der Donau-Metropole als Kulisse, vergleicht Einst und Jetzt und liefert alle dazugehörigen Stories und Anekdoten, ohne die es nun einmal in der Filmgeschichte nicht geht – etwa, warum Harvey Keitel in Nicolas Roegs BLACK OUT – ANATOMIE EINER LEIDENSCHAFT den schönen wienerischen Namen Netusil trägt.

 

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