Die neuen Kriege im Film [MSM 39]
Rasmus Greiner

Marburger Schriften zur Medienforschung [39]

492 Seiten, 200 Abb., 148 x 210 mm, Paperback, zahlr., teils farbige Abb.
Juni 2012
Buch 38,– € / E-Book 29,99 €
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ISBN 978-3-89472-810-6
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Die neuen Kriege im Film [MSM 39]

Jugoslawien – Zentralafrika – Irak – Afghanistan

Die Gestalt des Krieges hat sich grundlegend verändert: Substaatliche Akteure, kriminelle Schattenökonomien und Strategien des asymmetrischen Kampfes haben die politischen Diskurse erobert, während die Live-Schaltung und die weltumspannenden Informationskanäle des Internets die mediale Berichterstattung revolutionierten. Der Kriegsfilm konnte hiervon nicht unberührt bleiben: Als übergeordneter Reflexionsraum entwirft er neue Perspektiven der Kriegswahrnehmung, spiegelt die mediale Repräsentation der Konflikte und stellt politische Zusammenhänge her.

Gleichermaßen an Medienwissenschaftler und alle Filminteressierten gerichtet, untersucht das Buch sowohl die Rolle filmischer Lesarten in der gesellschaftlich-medialen Gesamtkonfiguration der neuen Kriege, als auch die Veränderung von Genrekonventionen im Kriegsfilm – von der ästhetischen Gestaltung bis zur Herausbildung neuer Narrationsformen. Neben populären amerikanischen Spielfilmen wie Black Hawk Down, Blood Diamond, Behind Enemy Lines, The Hurt Locker, Green Zone und Charlie Wilson's War finden hierbei ebenfalls herausragende europäische Produktionen wie Welcome to Sarajevo, No Man's Land und Hotel Rwanda, sowie kontrovers diskutierte Werke wie Redacted und Lions for Lambs Berücksichtigung.

TESTIMONIALS

«Die Analysen sind, auch mit Blick auf Details, sachkundig und sehr einleuchtend. Mit fast 500 Seiten ein grundlegendes und erkenntnisreiches Buch.»

Hans Helmut Prinzler

«Bildgestaltung, Genrefragen, die Herausbildung neuer Stereotype – der Autor behält im Blick, was, wann, für wen, wie erzählt wird und analysiert sprachlich klar und inhaltlich nachvollziehbar. Ein überzeugender interdisziplinärer Ansatz.»

WDR3 Mosaik

«Wo die Realität den Film kopiert, ist es wichtig, das Genre zu kennen – so ist Greiners wissenschaftliches Grundlagenwerk nicht nur für Medienwissenschaftler relevant, sondern für alle, die in Zeiten komplexer Kriege und globaler Bilderfluten überhaupt noch etwas vom Krieg verstehen wollen.»

Deutschlandradio Kultur

 

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