CINEMA. Das Schweizer Filmjahrbuch

Cinema [49]

208 Seiten, 155 x 220 mm, Paperback
1., Aufl., Januar 2004
22,– €
vergriffen
ISBN 978-3-89472-600-3

CINEMA. Das Schweizer Filmjahrbuch

Musik

Die Bezugspunkte zwischen Film und Musik sind vielfältig. CINEMA 49 geht mit seinem Schwerpunktthema „Musik“ der breit gefächerten Schnittstelle der beiden Künste nach, die weit mehr berührt als die unterstützende Wirkung von orchestral eingespielter Filmmusik. Dies wird unter anderem an der Marketingoffensive im Bereich des Soundtracks deutlich. Zudem sind musikalische Strukturen nicht nur auf der Tonspur zu verorten, sondern sie nehmen auch auf die Bilder in verschiedener Weise wichtigen Einfluss. Untersucht wird dieses Phänomen etwa im Werke Dziga Vertovs oder in der Wechselwirkung zwischen Spielfilmen und den Videoclips von MTV. In gewohnter Manier beschränkt sich CINEMA nicht nur auf den Film und wagt einen Seitenblick auf die Clubkultur, wo in den letzten Jahren heftig mit dem Zusammenspiel von Musik und Bild experimentiert wurde. David Bowie, der in einem Beitrag als Gesamtkunstwerk porträtiert wird, wusste dies besonders kreativ zu nutzen. Zudem spüren verschiedene Texte dem ganz persönlichen Soundtrack nach, der ihre Autoren durchs Leben begleitete, und ein Bildessay versucht, die musikalische Bewegung von Tanzenden aufs Bild zu bannen. Die kritisch-analytischen, experimentellen und literarischen Beiträge werden ergänzt durch ein Interview mit dem Cellisten und Filmmusiker Martin Tillmann, in dem die praktische Seite der Filmmusikproduktion in Hollywood vor Augen geführt wird.
Der Filmbrief berichtet über die neuesten Entwicklungen in der Kinolandschaft Dänemarks, und in der Rubrik CH-Fenster wird der Frage nachgegangen, ob es im neueren Schweizer Film auch richtige Stars gibt. Wie immer bietet der kritische Index einen Überblick über das Schweizer Filmschaffen vom letzten Jahr.

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