Das chinesische Kino nach der Kulturrevolution [ZFS 27]
Guido Kirsten, Karl Sierek

Zürcher Filmstudien [27]

456 Seiten, 150 Abb., 155 x 225 mm, Paperback
April 2011
38,– €
sofort lieferbar
ISBN 978-3-89472-527-3
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Das chinesische Kino nach der Kulturrevolution [ZFS 27]

Theorien und Analysen

Seit dem Ende der Kulturrevolution 1976 hat das festlandchinesische Kino verschiedene Phasen durchlaufen und erstaunliche Entwicklungen vollzogen. Im Zentrum dieses
Buchs stehen Analysen herausragender Spielfilme der Vierten bis Sechsten Generation sowie wichtiger Werke der Neuen Dokumentarfilmbewegung. Angesprochen werden darin Fragen zur filmischen Raumkonstruktion, zum schwierigen
Erbe des Maoismus und des Konfuzianismus, zur Politik des «post-sozialistischen Realismus», zum Genderdiskurs
in der Medienkultur und zur filmischen Darstellung der urbanen Metropolen. Sie werden ergänzt durch kritische
Sichtungen chinesischer Filmtheorie und Bildgeschichte.
Neben renommierten westlichen ExpertInnen wie Rey Chow, Chris Berry oder Bérénice Reynaud kommen einige der herausragendsten FilmtheoretikerInnen Chinas, unter anderem Dai Jinhua, Hu Ke und Lu Xinju, erstmals in deutscher Sprache zu Wort. Der Band leistet damit einen
multiperspektivischen Beitrag zum Verständnis des faszinierenden chinesischen Filmschaffens und zum Dialog über die chinesische Kultur.

Behandelte Filme:
Gelbe Erde (Chen Kaige, 1984)
Judou (Zhang Yimou, 1990)
Der blaue Drachen (Tian Zhuangzhuang, 1993)
Platform (Jia Zhangke, 2000)
Dr. Ma's Country Clinic (Cong Feng, 2008)

TESTIMONIALS

"hervorragende Textsammlung, die sich mit dem Filmschaffen der letzten 40 Jahre höchst kompetent auseinandersetzt – dankenswerterweise mit vielen Beiträgen aus der Volksrepublik selbst." Ray

"Ein umfangreicher Reader zum modernen festlandchinesischen Kino füllt eine Lücke in der deutschsprachigen (Wissenschafts-)Publizistik. (...) Nicht aller der (chinesischen) Artikel sind neu, aber es sind wichtige Aufsätze, die nun erstmals ins Deutsche übersetzt wurden. (...) Ein weiteres Verdienst des 456 Seiten starken Buches ist die klare Strukturierung in fünf Sektionen, deren jeweilige Thematik erschöpfend behandelt wird, mal in Einzel-Filmanalysen, mal in Portraits, mal in grundlegenderen Untersuchungen. Wer am chinesischen Kino interessiert ist, sollte dieses Buch kennen." ray

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