Josef Hader in WILDE MAUS
Josef Hader
Andreas Ungerböck (Hg.)
192 Seiten, zahlreiche farb. Abbildungen
September 2017
19,90 €
sofort lieferbar
ISBN 978-3-89472-850-2
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Josef Hader

Filme und Mehr

Der Begriff des Volksschauspielers ist zwar ein wenig aus der Mode gekommen, aber wenn es jemanden gibt, auf den Charakterisierung zutrifft, dann ist es ohne Zweifel Josef Hader, der dank seiner unglaublich populären Kabarettprogramme – allein Privat wurde von rund 500.000 Menschen gesehen – und seiner zahlreichen Filmrollen in einer Klasse für sich spielt. Seine Darstellung des mehr als zerknautschten Ex-Polizisten und Irgendwie-Privatdetektivs Simon Brenner, nach den Krimis von Wolf Haas (Komm süßer Tod, Silentium, Der Knochenmann, Das ewige Leben) ist längst in die Filmgeschichte eingegangen. Viele sind geneigt zu sagen, Josef Hader sei Brenner.
Doch Josef Hader hat längst bewiesen und beweist es stets aufs Neue, dass er sich mit einem ihm zugeschriebenen Rollenfach nicht begnügt, und spätestens mit der grandiosen Darstellung des Schriftstellers Stefan Zweig in Maria Schraders Vor der Morgenröte hat er sich auch im „ernsten“ Fach eindringlich zu Wort gemeldet. Und auch sein Regiedebüt Wilde Maus, das bei den Berliner Filmfestspielen 2017 seine Premiere feierte, sorgte für berechtigtes Aufsehen.
Dieses Buch – es ist das erste über Josef Hader als filmische Größe – unternimmt gemeinsam mit dem Kabarettisten / Schauspieler / Drehbuchautor / Regisseur eine Reise von den Anfängen bis zu den aktuellen Höhepunkten in seinem Schaffen. Ein ausführliches Gespräch mit Josef Hader und mehrere Textbeiträge namhafter Autorinnen und Autoren geben Einblick in die Vielschichtigkeit seiner Kunst, die unter anderem darin besteht, die Menschen zu unterhalten und zugleich zum Nachdenken über die Welt und über sich selbst anzuregen – eine schwierige Kunst, die Josef Hader wie kaum ein Anderer meisterlich beherrscht.

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